Dienstag, 17. Juni 2008

Zu meinem heutigen Beitrag noch eine Ergänzung: Quelle: Fittkau Maass Consulting GmbH

Weblogs im Internet

Weblogs sind heute bei der Mehrheit der deutschsprachigen Internet-Nutzer ein Begriff. Zu diesem Ergebnis kommt die 25. Internet-Studie »WWW-Benutzer-Analyse W3B« vom Oktober/November 2007. Dies ist allerdings nicht weiter verwunderlich. Denn seit das Internet-Phänomen »Weblog« bzw. »Blog« Einzug in das deutschsprachige Internet gefunden hat, wird es von Unternehmen aktiv als Online-Marketingplattform eingesetzt.

Doch obwohl der Bekanntheitsgrad unter den Internet-Nutzern mittlerweile 77% beträgt, sind die Reichweiten von Weblogs noch gering. So zählen 45% der Online-Nutzer zum weitesten Nutzerkreis. Immerhin 15% der Nutzer besuchen diese Web Sites wöchentlich. Jedoch zeigt der Trend, dass die intensive Nutzung in 2007 stagniert.


P.A.

Meine Web 2.0-Sicht

Gemäß dem Motto dieses Blogs, möchte ich als Älterer eigene Erfahrungen und Einsichten, aber auch Meinungen zum „Web 2.0“ darlegen. Sie sind selbstverständlich subjektiv, mit objektiven Einsprengseln.

Als ich erstmals von einem „Web 2.0“ hörte, dachte ich spontan an neue „Hypes“, wie wir sie schon öfter, vor allem aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommend, erlebt haben. Vorzugsweise in Bereichen, von denen niemand so recht weiß, worum es geht. Weder inhaltlich, noch sprachlich. Zum Thema „Web 2.0“ und was es ist, gibt es sehr umfangreiche Literatur. Offenbar gibt es Klärungsbedarf.

Daß das „Web 2.0“ noch dazu von einem amerikanischen Verleger einschlägiger Literatur und Marketingmann propagiert wurde, ließ meine Aufmerksamkeit schlagartig erlahmen. Ein deja-vu-Erlebnis, wie man es nach einem langen Menschenleben gelegentlich hat.

Daß es für alles und jedes natürlich unverzüglich Begeisterte gibt, ist nichts Neues. Auf diese naive Begeisterung komme ich noch zurück.

Bemerkenswert, daß das ausgerufene „Web 2.0“ natürlich nichts völlig Neues darstellt. Einzig die technische Weiterentwicklung und die damit assoziierten neuentwickelten Programme bieten ebenso neue Anwendungsmöglichkeiten im Netz. Nach dieser Prämisse müsste inzwischen schon „Web 5.0“ oder eine noch höhere Zahl ausgerufen werden. Nach oben wäre demnach keine Grenze gesetzt. Jede Neuentwicklung = neues Web. Die Möglichkeiten der Neuentwicklungen müssen natürlich dem potentiellen Anwender verkauft werden, Unternehmen sind ständig auf der Suche nach Märkten. Etliche Unternehmen, wie häufig im Dunkel stochernd, sahen das „Web 2.0“ als Werbeumfeld, in dem sich angeblich mühelos Abermillionen Menschen erreichen ließen. Die zudem offenbar, aber ohne Nachweis, als kaufkräftig und vor allem kaufwillig angesehen werden.

Neben altbekannten Anwendungen im Netz wie Arbeitssuche, Versteigerung und Einkauf von Waren, sollten sich mir abwegig erscheinende Plattformen wie „second life“ etablieren. Fabuliert wurde von Menschen, die sich im Netz eine „neue Identität“, zu welchem Zweck immer, zulegen sollten. Wie unsicher die Werbewirtschaft und die Unternehmen über den Erfolg solcher Plattformen war, obwohl die praktische Vernunft nicht unbedingt dafür sprach, zeigt das Einsteigen großer Konzerne wie Mercedes Benz und die Deutsche Post, um nur zwei Beispiele zu nennen. Selbst Verlage ließen sich nicht abhalten. Erhebliche Summen für Plattformen oder Anteile daran wechselten den Besitzer. Daß man ernsthaft annahm, „Avatare“ würden sich nun als besonders kauffreudig erweisen, läßt tief in die Psyche und Ausbildung der Marketingleute blicken. Vielleicht verbunden mit der Befürchtung, ein Medium für Absatz zu verpassen, von dem manche schwärmen und ihm eine große Zukunft voraussagen. Allerdings nur solche, die selbst merkantile Interessen verfolgen. Letzteres blieb unberücksichtigt. Ebenso der gesunde Menschenverstand.

Das Werben mit der Möglichkeit, „Freunde“ auf derartigen Plattformen zu finden, und das massenhaft, ist eher mit dem Pfeifen im Wald vergleichbar. „Freunde“ wurden dementsprechend auch Menschen genannt, die auf diesen Plattformen Personen mit eher gleichen Interessen und Ansichten kennenlernten. Das wäre im Übrigen kein „neues Web“, da solches auch in Chats aus der guten alten Zeit möglich war. Diese Gruppen von Freunden sollten mit Werbebotschaften überschüttet werden. Daß ein normaler Mensch keine Freunde ohne Zahl und schon überhaupt nicht in fremden Ländern, Sprachen und Kulturen haben kann, blieb merkwürdigerweise kommentarlos. Höchstwahrscheinlich deshalb, weil sich Unternehmen eigene Gruppen schufen. Einer pries die Qualität eines Produktes, seine angeblichen „Freunde“ behaupteten, es ebenfalls erworben zu haben. Das sollte suggerieren, das Produkt wäre empfehlenswert und viel gekauft.

Da Menschen nicht immer derartig einfältig sind, solche Manipulation nicht zu durchschauen, ging die Zahl der aktiven „Avatare“ extrem schnell zurück. Die F.A.Z. schrieb schon im Juli 2007 in einer Überschrift „Der Avatar ist oft allein“ und im Dezember 2007 über StudiVZ „Viele Klicks, wenig Gewinn“ mit der Unterzeile „Es bedient die Eitelkeit von Jugendlichen. Doch das allein reicht nicht zum Geldverdienen“.

Um meine Aussagen weiter zu belegen, weitere Berichte: F.A.Z. 28. April 2008 „Facebook verpatzt Deutschland-Start“ Unterzeile „Nur geringer Zuwachs/Begeisterung für Netzwerke flacht ab“.
Die Frage ist, wer begeistert war.

Die Marketingzeitschrift „Horizont“ schreibt Anfang 2008 „Mercedes Benz verabschiedet sich aus second life“. „Ein Jahr nach Eröffnung einer virtuellen Dependance in second life kehrt Mercedes Benz der Online-Community den Rücken“. Was war wohl die Absicht der Teilnahme?

Apropos „Community“ und Sprache. Die meisten Programme im Netz sind amerikanischen Ursprungs oder werden von vorneherein für den „Weltmarkt“ in englischer Sprache entwickelt. Für die einzelnen Länder werden übersetzte Versionen angeboten, die aus Bequemlichkeit teilweise mangelhaft, bzw. unvollständig übersetzt sind. Mich berührt peinlich, wenn sich gestandene, gebildete und lebenserfahrene, deshalb meist ältere Menschen, diesen Vorgaben willig beugen und offenbar meinen, nur so wären sie auf der Höhe der Zeit und noch nicht auf dem Altenteil. Gerne übernimmt man als „Kenner“ die vorgegebenen Bezeichnungen. Die mangelnde Selbstsicherheit, das fehlende kulturelle Selbstbewußtsein, das anscheinend vergessene Wissen, einer alten europäischen Kultur und einer seiner ausgeprägtesten Sprachgemeinschaften anzugehören, das festzustellen ist beinahe verstörend. Allzu willig wird die Nomenklatur übernommen, wobei gelegentlich die Bedeutung der englischen Begriffe undeutlich oder ganz unklar ist.

Einzig die Anwendung und das Angebot werden, wie schon seit ewigen Zeiten, Erfolg haben, die von den Menschen gebraucht und als sinnvoll angesehen werden. Marketinggetriebene und aus durchsichtigen Gründen empfohlene, ja aufgedrängte Angebote werden untergehen. Ob mit oder ohne großem Geschrei davor. Ich sehe beglückt, wenn dem Menschen fremde Verhaltensweisen keinen Anklang finden und sei der kommerzielle, psychische und finanzielle Druck seitens der Interessenten noch so groß.

Ihr, die Ihr hier eintretet, lasset nicht alle Hoffnung fahren...

P.A.



Sonntag, 15. Juni 2008

Senioren Blogger


Ergänzung zum bereits bestehenden Blog

Im Internet findet man einiges zu Senioren Blogger

Hier einige Beispiele:


www.senioren-blogger.de


Hier findet man :

  • Information über Marcel Reich-Ranicki. Gebürtig Marcel Reich am 2.Juni 1920 in Wlolawek, Polen geboren. Er ist ein deutscher Publizist und gilt als einflussreicher deutschsprachiger Literaturkritiker.

  • Dann findet man etwas über die Anwendung von Augentropfen und den Hinweis die Apothekerberatung einzuhalten.

  • Weiter geht es mit der Chronik 1920
    Das Ideale Geschenk zum Geburtstag

Die realen Informationen für Senioren sind sehr dürftig und nur auf Werbung ausgerichtet.


Seniorenblog info

Hier findet man :

  • Rentner spielen Games

  • Marketing für 88 jährige. Eine Sonderaktion des Sanitätshauses für Senioren. Die ersten 8 Senioren die am 8.8.2008, 88 Jahre werden erhalten einen Einkaufsgutschein von 888,-€ Na also

  • Neue Bezeichnungen für Menschen 50 plus

    Silbergraue

    Silberpfeile

    Unruheständler

    Goldkonsumer

    Graue Löwen

    Graue Panther

Wo stufen wir uns ein?

Wissen im Senioren blog

community-seniorentreff.de

Hier wird auf www.bagso.de hingewiesen

Bagso ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren Organisationen mit Sitz in Bonn. Hier sind insgesamt 100 Organisationen zusammen geschlossen.

Was wird angeboten

  • Die Senioren werden hier animiert sich schriftstellerisch zu betätigen und eigene Geschichten sowie eigene Gedichte und Erinnerungen nieder zuschreiben.

  • Es werden verschiedene Reisebeschreibungen von Senioren vorgestellt

  • Info über Wissen
    Wissen von Phil. Bosmaus „Mensch Du bist geschaffen nach dem Bild Gottes, der Lieb ist usw.
    komisches Wissen

wurm_fur_senioren_blogger


Es geht los mit dem Titel: Widerspenstig

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ausspruch von Albert Einstein

In diesem Blog werden werden interessante aktuelle Beiträge angeboten

  • Aktuelle Alltagsthemen, „Linke Dummköpfe“ von Wagenknecht und Hitlervergleich zu Merkel

  • „Geiler Datenschutz“ Bonussammelkarten und lukrativer Adressenverkauf von den Firmen

  • Einer zahlt Steuern für 300 Hartz IV Emfänger

  • Hauptschulabschluss als Geschenk von Scholz und Nahles


Fazit: Es wird viel Schrott angeboten und man muss suchen etwas interesantes zu finden.

Dienstag, 10. Juni 2008

Warum immer nur Google, es gibt eine Vielfalt von Suchmaschinen und -hilfen

Warum immer nur Google, es gibt eine Vielfalt von Suchmaschinen und -hilfen

Es wird im Blog – Fazit und erste Erfahrungen zum Thema Web 2.0 - ausgesagt, dass beim Surfen immer die Suchmaschine Google verwendet wird. Mit ungutem Gefühl, da Google ja übermächtig wäre und das Monopol hätte, unklar wie es beim Ranking zugeht und übermächtige Blogs, die gesuchte Informationen überdecken zu scheinen. Das brachte mich auf den Gedanken aus unserer langen Zeit der Grund- und Aufbaukurse in der Universität des 3. Lebensalters – U3L- Recherche im Internet – grundlegende Suchtechniken – über dort verwendete Suchmaschinen, Kataloge und mehr zu berichten.

Es wäre also zu überlegen, ob nicht die ganze Bandbreite der Möglichkeiten im Netz um an Informationen zu kommen genutzt werden sollte: Suchmaschinen, spezielle Suchmaschinen, Kataloge bzw. Verzeichnisse, die Metasuchmaschinen, Suchhilfen, Suchmaschinen suchen, Wörterbücher usw. Die Auswahl hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, neue Suchmaschinen sind hinzugekommen (Vivisimo, Webcrawler, Seekport) andere vielleicht liebgewordene werden weniger eingesetzt wie Altavista, andere gar nicht mehr.

Dazu gehören bei den Suchmaschinen neben Google, sicher www.yahoo.de, www.lycos.de, www.seekport.de (hier werden auch vor allem Blogs gesondert angezeigt). Unter dem Begriff spezielle Suchmaschinen und Datenbanken wären www.paperball.de (Zeitungen), groups.google.com für Newsgroups sowie www.medline.de für Gesundheit zu nennen. Bei Katalogen bzw. Verzeichnissen wäre zu nennen www.allesklar.de, http://de.dir.yahoo.com (Aktualität nicht immer gewährleistet), www.lycos.de/suche, www.dino-online.de, sowie www.geschi.de/webkatalog (spezialisierter Katalog). Bei den Metasuchmaschinen wäre wegen der Clustering vor allem http://de.vivisimo.com zu nennen, von der Universität Hannover www.metager.de (hier kann man einfache Fragen stellen, wie „was bedeutet Defragmentierung“) sowie der Webcrawler unter www.webcrawler.de, hier wird geworben, alle führenden Suchmaschinen auf einer Seite, inklusive Google und Yahoo, Windows Live und ask.com. Unter Adressen die Suchmaschinen suchen und auch kleine und kleinste Suchmaschinen zu finden wäre www.klug-suchen.de und www.suchmaschinenindex.de aufzuführen. Zu den Suchhilfen zählen www.suchfibel.de, hier erklärt Suchmaschinenexperte Stefan Karzaunikat 2700 Suchmaschinen auf seiner Website, aber auch Hintergründe des Suchens, Suchtipps und mehr. Bernd Zimmermann’s www.www-kurs.de ist eine Fundgrube für Fragen rund ums Internet, vor allem auch Hilfetipps rund um die Suchmaschinen. Hervorragende Wörterbücher (auch teilweise als Synoymlexikon zu verwenden) Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch http://dict.tu-chemnitz.de sowie http://dict.leo.org, hier spricht man wechselseitig deutsch, französisch, italienisch, spanisch und sogar chinesisch. Um die Sicherheit im Internet nicht zu vergessen ist ab und zu ein Blick auf die Seiten des Bundesamtes für Sicherheit im Internet unter www.bsi-fuer-buerger.de wertvoll.

Aber die beste Suchmaschine nutzt wenig, wenn z. B. die Suchtechnik nicht stimmt oder die Suchbegriffe nicht stimmig sind. In der nachfolgenden Adressen der Universitätsbibliothek der Uni Bielefeld erfahren Sie von Autor Stefan Wolf auf wenigen Seiten trotzdem ausführlich, wie Sie Internetseiten erfolgreich suchen, die vielen Suchfunktionen der Suchmaschinen gezielt einsetzen, auch wie Sie die Qualität der Treffer bewerten http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/help/.

Trotzdem bleibt doch ein großer Teil der Informationen, die über das Internet zugänglich sind, auch für Suchmaschinen unsichtbar. Dieser Teil nennt sich "Invisible Web" oder "Deep Web". Wie Sie Informationen aus diesem unsichtbaren Netz dennoch auffinden können, wird Ihnen auf weiteren Seiten Was Google nicht findet gezeigt. Hier werden auch weitere Suchmaschinen und Suchhilfen vorgestellt. Auf der Seite Die nützlichsten Suchdienste zeigt Stefan Wolf, welche Suchdienste sich am besten für bestimmte Fragestellungen eignen, z.B. um speziell wissenschaftliche Dokumente zu finden, über die oben genannten Adressen hinaus. Die letzte Aktualisierung der Adressen der Universitätsbibliothek Bielefeld stammt von Anfang Februar 2008, also zeitnah, ebenfalls eine wichtige Information.

Dienstag, 3. Juni 2008

Fazit und erste Erfahrungen zum Thema Web 2.0

Im Wintersemester 2007/2008 war das Thema "Web 2.0:Globaler Marktplatz für alle oder Spielplatz für wenige?" ein Projekt der Internetgruppe Enigma. Ein Ergebnis des Projektes war die Ausarbeitung eines Thesenpapieres mit dem Titel "Fazit und Erfahrungen auf Grund des eigenen Wissens." Das Papier liegt intern der Gruppe vor. Aufgabe ist es nun unter den Bedingungen des Weblog das Thesenpapier von einer im Sommersemester 2008 neu hinzu gekommenden "Enigmanerin" und einem Teilnehmer des WS 2007/2008 hier zu veröffentlichen. "Jaky" hat dies unter dem Titel "Erste Erfahrungen mit Web 2.0" getan. "Otti" versucht hier nun den obigen Titel ohne den Schutz unseres WebCt-Portals gerecht zu werden. In einem 2.Abschnitt möchte ich noch meine derzeitigen "Befindlichkeiten" zu Papier bringen, in der Hoffnung auf ein Echo.
Ich habe lange gezögert mit meinem Beitrag. Bisher habe ich mich im Kreis der Gruppe sicher und angemesen aufgehoben gefühlt. Jetzt bewege ich mich "auf freier Wildbahn" im weltweitem Netz, mit allen Möglichkeiten und Gefahren.
Nun aber zu eigentlichen Thema:
Das Fazit des Thema "Web 2.0 ..." ist hauptsächlich ein Ergebnis von Recherchen der Gruppe im Netz und nicht (noch nicht) von den den neuen Angeboten der Kommunikation im Web 2.0. Erste Erfahrungen sind heute (03.06.08) bereits schon überholt.
Ergebnis WS 2007/2008:
Die Bedeutung von Web 2.0 für die Gesellschaft und für die Sozialstruktur ist die Möglichkeit durch die Nutzung der neuen Techniken auch neue Gestaltungen/Darstellungen der Interaktivität durch den Nutzer/User zu bewerkstelligen. Eine weitere Schlußfolgerung der Recherchen war die Erkenntnis, daß es jetzt möglich ist, meine persönlichen Daten im Netz zu veröffentlichen. Hier sei u.a. auf Facebook hingewiesen, an den Artikel aus der FAZ vom 13.01.08 (Nr.2 Seite 31) "Ich zeige alles von mir" und den Zeitartikel . Siehe http://images.zeit.de/text/2007/45/01-Internet.

Ein weiterer Schwerpunkt war: Empfinde ich Web 2.0 als Bereicherung oder als ein aus wirtschaftlichen und kommerziellen Gründen jochgejubeltes Thema?
Hier gab es und gibt es zunehmend differenziertere Ansichten. Das bedeutet, Erkenntnisse des WS 2007/2008 sind heute auch bereits überholt und daher werden sie hier nicht mehr näher beschrieben. Einig war sich die Gruppe aber über das rasente Tempo der Veränderung z.B. beim E-Commerce, wobei auch hier heute erst im Ansatz erkennbar ist, worin die Veränderungen bestehen.

Insgesamt wurde festgestellt, daß Web 2.0 für alle "Enigmaner/Innen" eine Herausforderung bedeutet. Web 2.0 wird unterschiedlich beurteilt und reicht von Teilhabe und Inanspruchnahme bis zu sehr kritischer und gezwungenermaßen notwendigen Benutzung.

2.Abschitt:Nun zu m e i n e n Befindlichkeiten.

Meine Aussagen vom 03.06.08 beschäftigen sich mit dem Vorfinden/Zustand im Netz und in der dort stattfindenden Diskussion. Auch will ich auf andere Medien, wie Zeitungen und Fernsehen, welche ich in meinen Beitrag habe einfließen lassen, hinweisen.

1.Teilhabe anWeb 2.0.
Eine Teilhabe bedeutet für mich, daß ich weitgehend selber bestimmen kann was, wann, wo und wie ich das Web 2.0 benutzen kann. Ich habe aber die Befürchtung, daß die Zeit kommt. wo ich zur Bewältigung meines Alltages gezwungen werde das dann aktuelle Web 2.0 oder Web 3.0 anwenden zu müssen. Die Alternative wäre dann ein weitgehender Rückzug von der Gesellschaft und in die Resignation. Davor schützt mich heute noch Enigma! Fazit:Kritische und wachsame Nutzung des Web2.0 und der noch kommenden Versionen, aber kein Senior2.0, ganz zu schweigen vom 2.0Seniorstudenten.
2.Transparenz Web 2.0
Wenn ich für meine Netzarbeit das immer noch notwendige Surfen, betreibe, verwende ich immer Google.
Ich benutze Google, wie fast alle Nutzer, und fühle mich dabei unwohl. Es ist dies die ungenügende Transparenz, die Monopolstellung, das Ranking der Darstellung der Suchergebnisse. Beim Ranking fällt mir insbesondere die Übermacht der Blogs auf. Ich möchte gerne Informationen und nicht irgendwelche Aussagen in Blogs zu von mir gesuchten Daten. Ich weiß nicht nach welchen Kriterien Google sein Rankingverfahren ausführt!

3.Qualität im Web2.0.
Beim notwendigen Recherchieren und unserer aktuellen Beschäftigung mit dem Weblog, mußte ich feststellen, daß oftmals die Qualität der Beiträge, gelinde gesagt, nicht meinem Niveau entsprechen. Da muß ich oft daran denken, daß es sich dabei um Klatsch und Tratsch handelt.
Ist dies der Weg in eine andere Wissenskultur? Ich meine hier nicht die üblichen Beiträge, welche auch Gerüchte verbreiten können, sondern die Erwartungen, wenn
ich seriöse Informationen recherchiere.
Ferner habe ich festgestellt, daß Google lediglich Teilinformationen zu meiner Informationssuche bietet. Es erfolgt eine m.E. eine zu starke Fragmentierung der Information.

Ich hoffe, ich konnte einige für mich essentielle Fakten in diese Form der Kommunikation einzubringen.

Dienstag, 20. Mai 2008

Definition Web2.0

Alle Enigmaner des Wintersemesters 2007/2008 erinnern sich, wie lange wir an der Definition des Begriffes Web2.0 damals gebastelt und diskutiert haben. Unsere seitenlangen Bemühungen kann man nachlesen im WebCT-Enigma-Internetprojektgruppe unter:

Kursinhalt/Kommunikation/Forum/Arbeitsgruppen/Definition (Abgrenzungen) 

Kürzlich habe ich in der Ausgabe 2/2008 der aktuellen Informationen für Telekom-Aktionäre eine knappe, sehr griffige und auch einprägsame Definition gefunden: 

 

"Web2.0 steht als Synonym für die aktive Beeinflussung und Mitgestaltung von Internetinhalten sowie die persönliche, soziale und geschäftliche Vernetzung der Nutzer".